St. Pölten-Rapid
1:4 (0:2)
Nach der Lektüre der Analyse von
Daniel Mandl in seinem abseits.at, hatte ich ein ungutes Gefühl. Dann noch der Sager von
Philipp Prosenik, er werde in St. Pölten „einen Hattrick“ schießen, verziert durch die Rapid-Schlagzeilen, dass es in St. Pölten drei Punkte geben müsse. Alles das ließ nichts Gutes erwarten.
Aber was sind schon „Gefühle“ im Vergleich mit der Realität.
So präsentierte sich die NV Arena kurz vor Spielbeginn.
Drückende Überlegenheit von Rapid ab der ersten Minute, schöne Kombinationen aber nichts Zählbares.
Philipp Prosenik vernebelte zwei gute Chancen. Doch die beste Chance fanden die Hausherrn nach einem Konter vor.
Strebinger konnte den Ball nicht festhalten, doch der dadurch ermöglichte gefährliche Querpass fand glücklicherweise keinen Abnehmer. So verliefen die ersten 37 Minuten des Spiels. Dann kam
Murg als „Erlöser“ und noch vor der Pause das 2:0 durch einen abgefälschten Schuss von
Kuen.
Wer dachte, dass es nach der Pause so weitergehen würde, hat geirrt. Unser Blick war auch der Pause auf dasselbe Süd-Tor gerichtet. Rollten vor der Pause die Angriffe von Rapid, dann nach der Pause die von St.Pölten und prompt fiel in der 69. Minute der Anschlusstreffer. Wer dachte in der Szene nicht:
„Nicht schon wieder wie gegen Mattersburg“!
Aber es kam wieder anders, denn Rapid spielte in der zweiten Halbzeit ähnlich wie St.Pölten vor der Pause: auf Konter. Und aus diesen wenigen Vorstößen resultieren dann auch die beiden Tore, wobei sich
Eren Keles trotz kurzer Einsatzzeit auszeichnen konnte. Auch
Boli hatte als Assistgeber an einem Treffer seinen Anteil.
Es geht aufwärts! Dieses Spielniveau hatten wir zuletzt ziemlich genau vor einem Jahr unter
Mike Büskens beim Unentschieden gegen St.Pölten. Aber damals zeigte die
Erfolgskurve rasant nach unten, während sie heute klar nach oben gerichtet ist.
Nach Spielende ging
Martin „Buitre“ Bernhard zu den Spielern und umarmte jeden einzelnen; eine schöne Geste.
Ambiente
Neu ist, dass man am Parkplatz vor dem Stadion 3,- Euro bezahlten muss.
Bemüht
Enthusiastisch
Ich wollte nicht in der Sonne sitzen und wählte mit
Gregor, der mich freundlicherweise mit seinem Wagen mitgenommen hatte, den etwas teureren Sitzplatz (45,- Euro) auf der West-Tribüne im Egger-Bier-Corner. Und gut war’s. Wir werden diesen Platz auch bei der nächsten Begegnung im Dezember wählen. Es gibt Getränke und Essen nach Belieben.
Schnitzelsemmeln, Leberkässemmeln, Frankfurter und in der Pause Krapfen und Kuchen. Alles immer reichlich vorhanden. Bei den Getränken sollte man sich besser immer gleich zwei mitnehmen, weil sie in kleinen Bechern ausgeschenkt werden.
Verabschiedung
Auslaufen
Links
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Vor 25 Jahren hat
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